Unser Programm für die Kommunalwahl 2026
Gutes bewahren.
Zukunft gestalten.
Vernünftige Prioritäten, ein sorgfältiger Umgang mit öffentlichen Mitteln und pragmatische Lösungen für Dollern, Horneburg, Nottensdorf und die Samtgemeinde.
Unser Anspruch
Wir leben gerne hier.
Unsere Gemeinden sind Heimat, Wohnort, Wirtschaftsstandort und Lebensraum zugleich. Vieles funktioniert gut – und genau das wollen wir erhalten.
Gleichzeitig stehen Dollern, Horneburg, Nottensdorf und die Samtgemeinde vor neuen Herausforderungen. Investitionen in Schulen und Infrastruktur, steigende Kosten, Wohnraumbedarf, Digitalisierung und die Entwicklung unserer Orte verlangen Entscheidungen mit Weitblick.
Für uns bedeutet gute Kommunalpolitik deshalb nicht, möglichst viele Versprechen zu machen. Sie bedeutet, Prioritäten zu setzen, vernünftig mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umzugehen und pragmatische Lösungen zu finden.
Dafür stehen wir.01
Solide Finanzen
Weil jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann.
Eine Kommune kann auf Dauer nur gestalten, wenn ihre Finanzen solide sind.
Wir wollen notwendige Investitionen ermöglichen und gleichzeitig darauf achten, dass die finanziellen Spielräume unserer Gemeinden und der Samtgemeinde erhalten bleiben. Neue Projekte müssen deshalb nicht nur hinsichtlich ihrer Anschaffungskosten betrachtet werden. Auch Folgekosten für Betrieb, Personal und Unterhaltung gehören auf den Tisch.
Wir wollen:
- Investitionen nach Notwendigkeit und Nutzen priorisieren,
- Folgekosten bei politischen Entscheidungen transparent darstellen,
- Fördermittel sinnvoll nutzen, ohne Projekte nur deshalb umzusetzen, weil sie gefördert werden,
- bestehende Strukturen und Ausgaben regelmäßig hinterfragen,
- Gebühren und Abgaben für Bürger und Unternehmen so niedrig wie möglich halten,
- und kommenden Generationen finanzielle Handlungsspielräume erhalten.
Nicht die teuerste Lösung ist automatisch die beste. Entscheidend ist, was langfristig funktioniert.
02
Familien und gute Bildung
Unsere Gemeinden sollen Orte bleiben, an denen Familien gerne leben und Kinder gute Bedingungen zum Aufwachsen haben.
Dazu gehören verlässliche Kinderbetreuung, moderne Schulen und eine Infrastruktur, die zum tatsächlichen Bedarf passt.
Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Gleichzeitig müssen auch hier Qualität, Bedarf und Wirtschaftlichkeit gemeinsam betrachtet werden.
Wir setzen uns für zeitgemäße Schulen und Kitas, verlässliche Betreuungsangebote und eine langfristige Planung der notwendigen Kapazitäten ein.
03
Wohnen und eine vernünftige Ortsentwicklung
Unsere Gemeinden sollen sich weiterentwickeln können, ohne ihren Charakter zu verlieren.
Wir wollen neuen Wohnraum ermöglichen und dabei unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen – vom Einfamilienhaus über kleinere Wohnungen bis hin zu altersgerechtem Wohnen.
Innenentwicklung und die Nutzung vorhandener Flächen sollten dabei genauso betrachtet werden wie neue Baugebiete.
Wachstum ist für uns kein Selbstzweck. Neue Wohngebiete müssen zur vorhandenen Infrastruktur passen. Straßen, Schulen, Kitas, Feuerwehr und weitere Einrichtungen müssen bei der Planung von Anfang an berücksichtigt werden.
04
Infrastruktur erhalten, bevor sie teuer wird
Straßen, Wege, öffentliche Gebäude und andere kommunale Einrichtungen sind Vermögen unserer Gemeinden.
Wer notwendige Unterhaltung jahrelang verschiebt, spart häufig nur auf dem Papier und zahlt später umso mehr.
Wir wollen deshalb den Zustand unserer Infrastruktur systematisch im Blick behalten und notwendige Sanierungen rechtzeitig planen.
Dabei gilt für uns: erhalten, was funktioniert – erneuern, wo es notwendig ist.
05
Digitalisierung, die den Bürgern tatsächlich etwas bringt
Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist dann sinnvoll, wenn sie Verfahren einfacher, schneller und transparenter macht.
Behördengänge sollten möglichst auch digital erledigt werden können. Informationen der Verwaltung müssen leicht auffindbar und verständlich sein.
Gleichzeitig wollen wir Prozesse innerhalb der Verwaltung hinterfragen. Einen schlechten analogen Prozess lediglich zu digitalisieren, macht ihn noch nicht zu einem guten Prozess.
Unser Ziel ist eine moderne Verwaltung, die ihre Zeit möglichst für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen kann.
06
Starke Feuerwehren und verlässlicher Bevölkerungsschutz
Unsere freiwilligen Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in unseren Gemeinden.
Wer sich ehrenamtlich für andere in Gefahr begibt, muss sich auf gute Ausrüstung, funktionierende Gebäude und die Unterstützung der Politik verlassen können.
Notwendige Investitionen in Feuerwehr und Bevölkerungsschutz haben für uns deshalb einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig wollen wir langfristig und vorausschauend planen, damit Investitionsbedarf frühzeitig erkannt wird.
07
Ehrenamt, Vereine und Gemeinschaft
Sportvereine, Feuerwehren, Kultur, soziale Initiativen und viele weitere ehrenamtlich Engagierte machen unsere Gemeinden lebenswert.
Kommunalpolitik kann dieses Engagement nicht ersetzen – aber sie kann gute Rahmenbedingungen dafür schaffen.
Wir wollen Vereine und Ehrenamt unterstützen, bürokratische Hürden möglichst gering halten und kommunale Einrichtungen sinnvoll zur Verfügung stellen.
Dabei ist uns wichtig, dass Entscheidungen nachvollziehbar und die Bedingungen für unterschiedliche Vereine und Initiativen fair sind.
08
Wirtschaft und Gewerbe stärken
Eine starke lokale Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und trägt wesentlich zur Finanzierung unserer Gemeinden bei.
Unternehmen brauchen vor allem verlässliche Rahmenbedingungen, erreichbare Ansprechpartner und schnelle Entscheidungen.
Wir wollen bestehende Unternehmen unterstützen und unsere Gemeinden für neue Betriebe attraktiv halten. Gewerbeflächen müssen dabei mit Augenmaß entwickelt werden.
Kommunale Wirtschaftspolitik bedeutet für uns nicht, Unternehmen vorzuschreiben, wie sie arbeiten sollen. Unsere Aufgabe ist es, gute Bedingungen dafür zu schaffen, dass sie hier investieren können.
09
Mobilität pragmatisch denken
Die Lebensrealität im ländlichen Raum unterscheidet sich von der einer Großstadt.
Das Auto wird für viele Menschen auch künftig unverzichtbar bleiben. Gleichzeitig wollen wir sichere Rad- und Fußwege sowie einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr dort, wo entsprechende Angebote sinnvoll und tatsächlich nutzbar sind.
Wir wollen keine Verkehrspolitik gegen einzelne Verkehrsmittel, sondern Lösungen, die den Alltag der Menschen verbessern.
10
Klima- und Umweltschutz mit Vernunft
Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen gehört auch auf kommunaler Ebene zu verantwortungsvoller Politik.
Entscheidend ist für uns aber nicht, welche Maßnahme besonders symbolträchtig erscheint, sondern welche tatsächlich etwas bewirkt.
Bei kommunalen Gebäuden und Investitionen wollen wir Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz gemeinsam betrachten.
Unsere Landschaft und unsere Grünflächen wollen wir erhalten und gleichzeitig notwendige Entwicklung ermöglichen.
11
Mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen
Kommunalpolitik betrifft unmittelbar den Alltag der Menschen. Trotzdem sind viele Entscheidungen und Prozesse für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar.
Das wollen wir verbessern.
Wichtige Entscheidungen sollten verständlich erklärt werden. Bei größeren Investitionen gehören Kosten, Alternativen und langfristige Auswirkungen transparent dargestellt.
Wir wollen eine politische Kultur, in der unterschiedliche Meinungen dazugehören und Entscheidungen anhand von Argumenten getroffen werden.
Denn gute Kommunalpolitik braucht keine großen Inszenierungen. Sie braucht Menschen, die zuhören, rechnen und entscheiden.
Unser Anspruch
Keine leeren Versprechen.
Nachvollziehbare Entscheidungen.
Wir versprechen nicht, dass für jeden Wunsch Geld vorhanden ist.
Wir versprechen auch nicht, dass jede Entscheidung allen gefallen wird.
Aber wir wollen Entscheidungen nachvollziehbar treffen, sorgfältig mit öffentlichen Mitteln umgehen und danach fragen, was unseren Gemeinden langfristig nutzt.
Weniger Symbolpolitik. Mehr von dem, was vor Ort funktioniert.